Niedrigenergiehaus

Niedrigenergiehaus

Was ist ein Niedrigenergiehaus?

Als Niedrigenergiehäuser werden Gebäude bezeichnet, deren Primärenergiebedarf mindestens ein Drittel unter den zulässigen Höchstwerten für Neubauten liegt. Diese Höchstwerte legt die in Detschland geltende Energiesparverordnung fest. In der aktuellen Fassung von 2009 erlaubt die Verordnung bei Neubauten einen Primärenergieverbrauch von etwa 60 kWh/qm a. Der Primärenergiebedarf berücksichtigt neben dem Energiebedarf für Heizung und Warmwasser auch die Verluste, die von der Gewinnung des Energieträgers an seiner Quelle über Aufbereitung und Transport bis zum Gebäude und der Verteilung sowie Speicherung im Gebäude anfallen.

Die Berechnung des Primärenergiebedarfes ist dabei sowohl für die Ermittlung der späteren Verbrauchskosten als auch für Fördermöglichkeiten der Baumaßnahme relevant. Die Bundesrepublik Deutschland unterstützt die Umsetzung von Niedrigenergiehäusern mit speziellen Förderprogrammen. Weitere Informationen dazu finden sie auf den Internetseite der staatlichen KfW-Förderbank.


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